15.11.2012

Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

Durch Arbeitnehmerüberlassung mit Unternehmen aus dem europäischen Ausland können Sie dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Die derzeitige Situation – Defizite auf hohem Niveau

Das Gesundheitssystem steuert auf einen dramatischen Fachkräftemangel zu. Der stetig steigenden Anzahl an pflegebedürftigen Menschen steht die wachsende Verknappung an medizinischem und pflegerischem Personal gegenüber. Bereits die augenblickliche Versorgungsleistung in Deutschland zeigt Defizite auf hohem Niveau auf. Untersuchungen des statistischen Bundesamtes belegen, dass bereits im Kalenderjahr 2010 140.000 Vollzeitstellen für den Krankenhaussektor in der Pflege fehlen. Darunter rund 5.500 nicht besetzte Stellen für Ärzte.

Zukunftsaussichten – das Defizit vergrößert sich
Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) prognostiziert für die kommenden Jahre einen noch massiveren Personalmangel im Gesundheitswesen. Im Jahr 2020 bleiben nach ihrer Einschätzung rund 33.000 Arzt-Vollzeitstellen unbesetzt, 2030 werden bereits 76.000 Vollzeitstellen vakant sein. Das entspricht einem Bundesdurchschnitt von 23,7% der Stellen. Auch der Pflegenotstand wird sich laut ihrer Studie weiter verschärfen. 2020 werden danach 212.000 Pflegekräfte fehlen. Besonders dramatisch wird die Situation in der Altenpflege werden. 2030 werden hier rund 33% der Stellen unbesetzt bleiben. Dabei ist allerdings die regionale Verteilung sehr unterschiedlich. Berlin muss mit einem geringeren Mangel (1,2%) als beispielsweise Rheinland-Pfalz (43,3%) oder Brandenburg (34,2%) rechnen.

Ausländische Fachkräfte
Das Anwerben ausländischer Fachkräfte stellt eine Möglichkeit dar, um der Negativentwicklung entgegenzuwirken. Viele Stellen bleiben ohne die Beschäftigung von Medizinern aus Osteuropa, Griechenland, aber auch Syrien, Ägypten oder anderen Ländern vor allem in kleineren Kliniken unbesetzt. Laut Bundesärztekammer kommen die meisten ausländischen Ärzte aus Österreich, Griechenland, Rumänien und Polen.

Zeitarbeit im Gesundheitswesen
Aber nicht nur das Personalrecruiting im Ausland kann eine Hilfe sein, sondern auch der Einsatz von Leiharbeitnehmern aus Zeitarbeitsunternehmen im europäischen Ausland. Bereits gegenüber 2005 verfünffachte sich bis 2011 die Zahl der Leiharbeitnehmer in Gesundheits- und Pflegeberufen auf 16.350. Da im Ausland noch Fachkräfte verfügbar sind, haben sich Zeitarbeitsunternehmen darauf spezialisiert, Fachkräfte aus dem Ausland in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen einzusetzen. Dies betrifft vor allem Kranken- und Altenpfleger aber auch Sozialarbeiter sowie Sozialpfleger. Mittlerweile gibt es auch Zeitarbeitsunternehmen, welche Ärzte verleihen.

Um den Einrichtungen diesen Weg, dem Fachkräftemangel zu begegnen, aufzuzeigen, veranstalten die Unternehmen K-B-E Management Systeme und Helvetia Medicum am 27.11.2012 in Berlin eine Informationsveranstaltung. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch unser Kooperationspartner, Prof. Dr. Burkhard Boemke, als Autor eines Kommentars zum AÜG und Kenner des Rechts der Arbeitnehmerüberlassung, einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Arbeitnehmerüberlassung aus dem Ausland geben.

Informieren Sie sich und profitieren auch Sie von der Arbeinehmerüberlassung aus dem Ausland!

Weiteres zu der Informationsveranstaltung entnehmen Sie dem Flyer.

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