21.01.2014

MDR-Magazin „Die Umschau“ interviewt Kooperationspartner der Kanzlei zu dem Thema der sog. „Scheinselbständigkeit“ von Honorarärzten

Interview

Der Kooperationspartner unserer Kanzlei, Prof. Dr. Burkhard Boemke, wurde für das gesellschaftskritische MDR-Magazin „Die Umschau“ zu dem Thema der sogenannten Scheinselbständigkeit“ von Honorarärzten interviewt. Seit langem berät Prof. Dr. Burkhard Boemke, als ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, mit unserer Kanzlei zahlreiche Mandanten.

Das Problem der sog. „Scheinselbstständigkeit“ von Honorarärzten im Krankenhaus wird zunehmend zu einer Belastung für die Krankenhäuser. Befeuert durch die Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung und die uneinheitliche sozialrechtliche Rechtssprechung wird die flexible und für den Patienten vorteilhafte Zusammenarbeit von Krankenhäusern mit Honorarärzten rechtlichen Schranken unterworfen. 

Dabei ist die Figur des Honorararztes schillernd und aufgrund der unterschiedlichen Ausgestaltung im Einzelfall einer pauschalen Einordnung  nicht zugänglich. Neben niedergelassenen Vertragsärzten, die im Krankenhaus operativ tätig werden, gibt es Konsiliarärzte, die sich inhaltlich auf eine Mitberatung beschränken. 

Neu und für die derzeitige sozialrechtliche Rechtsprechung nicht klar einzuordnen, sind die sogenannten „Rucksack-Ärzte“, die lediglich über eine Approbation verfügen, aber weder in einer eigenen Praxis niedergelassen noch im Krankenhaus angestellt sind. Sie werden über Ärzte-Vermittlungsagenturen an Krankenhäuser vermittelt und sind dort als selbständige Ärzte tätig. Die Deutsche Rentenversicherung ordnet diese derzeit allerdings als abhängig Beschäftigte ein, wobei diese Auffassung rechtlich angreifbar ist.

Sendetermin: Dienstag, 25. Februar 2014, 20.15 Uhr, www.mdr.de/umschau/ 

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