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Wir bieten bundesweit Inhouse-Schulungen und Praktikerseminare an. Firmeninterne Schulungsthemen können mit uns abgestimmt werden. Sprechen Sie uns bitte an! Wir kommen gerne zu Ihnen. Unsere praxisorientierten und erfahrenen Rechtsanwälte sind außerdem für namhafte Veranstalter als Referenten tätig.

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Dienstag, 21. August 2018

Seminar „Arbeitsteilung im Krankenhaus unter dem Blickwinkel des Planungs-, Berufs-, Haftungs-, Vergütungs- und Arbeitsrechts“

Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Die Thematik der Arbeitsteilung im Krankenhaus hat in Zeiten zunehmenden Ärzte- und Fachkräftemangels sowie aufgrund des immensen Kostendrucks große Bedeutung für das Personalmanagement in Kliniken. Jedoch ist Arbeitsteilung im Krankenhaus mehr als Delegation von ärztlichen Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte und von pflegerischen Aufgaben auf Pflegeassistenz- und Servicepersonal. Vertikale und horizontale Arbeitsteilung gibt es in vielfältiger Ausgestaltung im Krankenhaus. Deren Möglichkeiten optimal und rechtssicher zu nutzen, trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit eines Hauses bei.

Ihr Nutzen
Um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Thema vertikale und horizontale Arbeitsteilung im Krankenhaus geben zu können, werden Ihnen zwei spezialisierte Expertinnen gemeinsam  rechtsgebietsübergreifend die rechtlichen Hintergründe, Handlungsspielräume und Ausgestaltungsmöglichkeiten vorstellen. Neben den arbeitsrechtlichen Möglichkeiten der Ausgestaltung des Arbeitseinsatzes werden Ihnen die medizinrechtlichen Begrenzungen, insbesondere durch das Arzthaftungsrecht sowie das Vergütungsrecht im stationären wie ambulanten Bereich erläutert. Nach dem Seminar können Sie Ihre Prozesse überprüfen, ob diese den rechtlichen Anforderungen entsprechen bzw. können Sie mit konkreten Vorschlägen Ihre Prozesse und Einsatzplanung umgestalten.

Inhalt
Konkrete Inhalte der Veranstaltung werden insbesondere sein:

I.  Neue Rechtliche Anforderungen an den Personaleinsatz im Krankenhaus

  1. Personalvorgaben „durch die Hintertür“ infolge des Krankenhausstrukturgesetzes
  2. Neue gesetzliche Anforderungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung
  3. Beschränkung des Einsatzes von Honorarärzten durch die Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung

II. Arbeitsteilung im Bereich der Chefärzte

  1. Wandel der Chefarztposition insb. im Bereich der Arbeitsaufgaben und Nebentätigkeiten
  2. Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung
  3. Organisations- und Überwachungsverschulden des Chefarztes
  4. Vertretereinsatz im Rahmen der persönlichen Ermächtigung des Chefarztes, im D-Arzt-Verfahren, in der Chefarztambulanz und im Bereich von Wahlleistungen

III. Arbeitsteilung im Bereich der Fachärzte und Assistenzärzte

  1. Facharztqualifikation als Haftungsmaßstab und Strukturvorgabe
  2. Möglichkeiten und Grenzen des Direktionsrechts sowie des Arbeitszeitrechtes
  3. Delegation der Aufklärung und Behandlung auf Assistenzärzte
  4. Delegation der Behandlung auf Medizinstudenten
  5. Fachübergreifender Bereitschaftsdienst
  6. Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung und Absicherung über die Haftpflichtversicherung

IV. Arbeitsteilung im Bereich des Pflegepersonals

  1. Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf das Pflegepersonal
  2. Auswirkungen des Pflege-Berufegesetzes auf die Arbeitsteilung im Krankenhaus
  3. Chancen und Grenzen des Arztassistenten
  4. Arbeitsteilung zwischen Pflegefachkräften, Pflegehilfs- und Servicekräften in der Krankenhauspflege
  5. Arbeitsrechtliche Mitbestimmungsrechte im Bereich der Delegation ärztl. Leistungen

V. Personalaustausch zwischen Krankenhaus und MVZ

  1. Grundsätze des Personaleinsatzes im Krankenhaus und angeschlossenem MVZ
  2. Vergütungsrechtliche Vorgaben bei parallelem Personaleinsatz im Krankenhaus und MVZ
  3. Vertragsarztrechtliche Pflichten im MVZ
  4. Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten für Austausch von Personal

VI. Besonderheiten bei Delegation von Aufgaben der Geschäftsleitung auf leitende Verwaltungsmitarbeiter 

Zielgruppe
Geschäftsleitung von Krankenhäusern und Krankenhaus-MVZ, Pflegedienstleitungen, Leiter und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen, Chefärzte, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte

Referenten
Rechtsanwältinnen Susanne Boemke und Claudia Reich

Mittwoch, 19. September 2018

Seminar „Update zum Korruptionsstrafrecht – Die §§ 299 a, b StGB und ihre Auswirkungen auf die Ausgestaltung von Kooperationsverträgen“

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Seit 04.06.2016 sind die Straftatbestände gegen Korruption im Gesundheitswesen in Kraft. Erste Ermittlungsverfahren, auch gegen Verantwortliche in Krankenhäusern, laufen. Zwar liegt gegenwärtig noch keine Rechtsprechung vor. Im Schrifttum bilden sich aber erste Meinungsverschiedenheiten bei der Auslegung von Tatbestandsmerkmalen und erste Brennpunkte heraus, und auch die Staatsanwaltschaften positionieren sich zu einzelnen Rechtsfragen, zum Beispiel zu Kooperationsverträgen zwischen den Sektoren und zum Fortbildungssponsoring.

Ihr Nutzen
Anhand der Erkenntnisse über die Anwendung des neuen Rechts lernen Sie, welches Update für ihr Compliance Management System und für Ihre Maßnahmen der Korruptionsprävention erforderlich sind, um auch zukünftig rechtssicher zu agieren. Sie kennen

  • den Inhalt der neuen §§ 299a, b StGB,
  • deren Auslegung durch Strafverfolgungsbehörden,
  • die Möglichkeiten der Haftungsvermeidung angesichts der neuen strafrechtlichen Bestimmungen,
  • ihre Gestaltungsfreiheiten bei Kooperationsverträgen mit der Industrie (Fortbildungen, Studienverträge, advisory board, Hospitationen, Arzneimittelmuster und –Proben, Beraterverträge usw.) und zwischen den Sektoren sowie im Rahmen des Entlassmanagements,
  • die Schwachstellen ihrer Compliance.

Inhalt

Vormittag: Grundlagen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit:

I. Die §§ 299 a, b StGB

  1. Wortlaut und Systematik der §§ 299 a, b StGB: Verhältnis zu §§ 331 ff. StGB, Bedeutung der Dienstherrengenehmigung
  2. Tatbestandsvoraussetzungen, insbesondere: Begriff der Zuführung von Patienten, Details zur Unrechtsvereinbarung, Bedeutung heilmittelwerberechtlicher, berufs- und sozialrechtlicher Marktverhaltensnormen für die Anwendung der §§ 299a, 299b StGB
  3. Regelbeispiele: § 300 StGB, Bandenbegriff, Gewerbsmäßigkeit
  4. Prozessuales: Telefonüberwachung, Vernehmung, Schweigerechte und Auskunftsverweigerung

II. Anforderungen an das Compliance Management im Krankenhaus

  1. Gestaltungsmöglichkeiten in internen Richtlinien/Betriebsvereinbarungen
  2. Prozessoptimierung

Nachmittag: Fallkonstellationen und Auswirkungen auf die Ausgestaltung von Kooperationsverträgen

III. Kooperationen mit der Industrie

IV. Honorarkooperationsverträge zwischen den Sektoren

  1. Honorarkooperationsvertrag vs. Arbeitsverhältnis
    a) Personalvorgaben „durch die Hintertür“ infolge des Krankenhausstrukturgesetzes
    b) Problematik der „Scheinselbständigkeit“ und die Prüfpraxis der DRV
  2. Problematik der „Selbsteinweisung“ von Patienten und Abgrenzung zur ambulanten Behandlung (G-AEP-Kriterien/ BSG-Rechtsprechung zur vor- und nachstationären Behandlung)
  3. Rechtsprechung des BSG zur beschränkten Abrechenbarkeit ambulanter Operationen im Krankenhaus (insb. Urteil vom 19.04.2016, Az.: B 1 KR 23/15 R)
  4. Angemessenheit der Vergütung
  5. Zeitliche Beschränkungen durch das Vertragsarztrecht
  6. Erbringung von Wahlleistungen durch Kooperationsärzte
  7. Haftungsrechtsrechtliche Fragen der Kooperation
  8. Sonderfall: Kooperation mit Belegärzten im Krankenhaus

V. Die Kooperation im Bereich des Entlassmanagements

  1. Neuregelung des Entlassmanagements durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vom 16.07.2015
  2. Inhalte des Rahmenvertrags Enlassmanagements (seit 01.10.2017 in Kraft)
  3. Möglichkeiten der Ausgestaltung von Kooperationen

Zielgruppe
Geschäftsleitung, Leiter und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen, leitende Mitarbeiter/ Führungskräfte, Mitarbeiter im Bereich Compliance und Controlling, Ärzte.

Referenten
Prof. Dr. Hendrik Schneider
Rechtsanwältin Claudia Reich

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Seminar „Update ‚Qualitätsoffensive‘ des Krankenhaus-Strukturgesetzes“

Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Seit Verabschiedung des Krankenhaus-Strukturgesetzes Ende 2015 sind mehrere Umsetzungsschritte realisiert worden. Vom Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren über die Anpassung der Mindestmengenregelungen bis zu dem, im Dezember 2017 veröffentlichten Beschluss des G-BA über Qualitätszu- und Abschläge, sind wichtige Weichen gestellt worden. Ein Blick auf die Detailregelungen der bisherigen Umsetzungsschritte sowie ergänzende Gesetzgebungsaktivitäten einzelner Bundesländer zeigt bereits jetzt, dass die Zielstellung des gesamten Projekts in einer als „Konzentrationsprozess“ bezeichneten Marktbereinigung liegen wird. Die Krankenhäuser sollten diesbezüglich gewappnet sein und neben den gegebenen Rechtsschutzmöglichkeiten die strategische Ausrichtung weg von der Mengenausweitung hin zu verbesserter Effektivität und Qualität voranbringen.

Ihr Nutzen
Das Seminar gibt Ihnen einen Überblick zu den gesetzlichen Regelungen, den bisher daran anknüpfenden Umsetzungsschritten auf Bundes-, wie Länder- sowie Krankenhausebene. Die parallel ergangene Rechtsprechung soll ebenso beleuchtet werden, wie die Aktivitäten auf Kostenträgerseite. Daneben soll der Blick hin auf mögliche straf- und haftungsrechtliche Konsequenzen erweitert sowie arbeitsrechtliche Handlungsinstrumente vorgestellt werden.

Inhalt
I.   Überblick zu den bisherigen Umsetzungsschritten

II.  Aktueller Stand im Bereich der planungsrelevanten Qualitätsindikatore

  • Inhalt der plan.QI-RL sowie der Liste des G-BA zu den planungsrelevanten QI
  • Nachbesserungen des G-BA aufgrund der Beanstandung des BMG
  • Regelungen auf Ebene der Bundesländer (insbesondere „Thüringer Sonderweg“)
  • Konsequenzen bezüglich der Nichtaufnahme bzw. Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Rechtschutzmöglichkeiten gegen Nichtaufnahme/Herausnahme aus dem Krankenhausplan

III. Qualitätszu- und Abschläge

  • Inhalt des Beschlusses des G-BA zu den Qualitätszu- und Abschlägen sowie des Abschlussberichts des IQTiG
  • Stand der Vereinbarung der Vertragspartner auf Bundesebene gem. § 9 Abs. 1a Nr. 4 KHEntgG
  • Konsequenzen für die Krankenhäuser (Wann drohen Vergütungsabschläge? Wann können Krankenhäuser Vergütungszuschläge beanspruchen? Unter welchen Voraussetzungen droht eine Herausnahme aus dem Krankenhausplan?)
  • Qualitätsverbesserungen über Anreizsysteme (zum Beispiel Zielvereinbarungen in Arbeitsverträgen)
  • Veränderte Anforderungen an die ärztliche Leitungsebene im Krankenhaus
  • Exkurs: Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zum Zuschlag für die besonderen Aufgaben von Zentren und Schwerpunkten

IV. Mindestmengenregelungen

  • Anpassung der Mindestmengenregelungen nach den Änderungen durch das KHSG
  • Anforderungen der Mindestmengenregelungen an die Prognoseentscheidungen der Krankenhäuser
  • Konsequenzen bei Nichteinhaltung – Leistungsverbot und Vergütungsausschluss
  • Rechtschutzmöglichkeiten

V.  Sonstige Anforderungen des KHSG an die Krankenhäuser

  • Abschluss von Qualitätsverträgen zwischen den Krankenkassen und deren Verbänden mit den KH-Trägern
  • Anforderungen an die Qualitätsberichte der Krankenhäuser
  • Folgen der Nichteinhaltung von Qualitätsanforderungen, insbesondere Durchführung und Umfang der Kontrollen des MDK in den Krankenhäusern
  • Dokumentationsvorgaben des G-BA

VI.Straf- und haftungsrechtliche Problemkreise des Krankenhausstrukturgesetzes

  • Bedeutet der „Thüringer Sonderweg“ das Aus für die Honorarkooperationsverträge?
  • Welche Konsequenzen einer Abweichung von den Qualitäts-Richtlinien des G-BA ergeben sich im Straf- und Haftungsrecht?
  • Erhöhtes Entdeckungsrisiko durch die Information Dritter über Verstöße gem. § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V?

Zielgruppe

Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Medizincontrolling/Qualitätssicherung, Leiter und Mitarbeiter der Rechts- sowie der Personalabteilung

Referentin

Rechtsanwältin Claudia Reich

Dienstag, 6. November 2018

Seminar „Behandlungsverträge im Krankenhaus rechtssicher gestalten“

Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Grundlage jeder Krankenhausbehandlung, aber auch Visitenkarte jedes Krankenhauses, ist der Behandlungsvertrag mit den Patienten. Die von der DKG entwickelten Musterverträge liefern den Krankenhäusern eine gute Grundlage für die Vertragsgestaltung. Allerdings entwickeln sich die Rechtsprechung und die Gesetzgebung in diesem Bereich mit zunehmender Geschwindigkeit  stetig weiter. So ist es erforderlich, stets auf dem aktuellen Rechtsstand zu bleiben und die Musterregelungen an die fortschreitende Entwicklung und die Besonderheiten des jeweiligen Krankenhauses anzupassen. Auch aktuelle Thematiken, wie der Umgang mit der Flüchtlingsproblematik in Kliniken sowie das Thema Entlassmanagement müssen bewältigt werden.

Ihr Nutzen
Das Seminar will Ihnen einen Überblick über die hinter den Musterregelungen stehenden Rechtsverhältnisse zwischen Krankenhaus, Patienten und Kostenträgern vermitteln und Ihnen erläutern, wie Sie die bei der Patientenaufnahme erforderlichen Verträge korrekt schließen und alle nötigen Hinweise erteilen.

Inhalt
Konkrete Inhalte der Veranstaltung werden insbesondere sein:

I.   Behandlungsvertrag

  • verschiedene Formen von Behandlungsverträgen
  • rechtliche Stellung der Patienten (GKV, PKV, PKV-Basistarif, Sozialhilfe)
  • Haupt- und Nebenleistungspflichten
  • Behandlung ohne Vertrag (insb. Notfallbehandlungen)
  • Behandlungsverträge mit Minderjährigen und Betreuten
  • Behandlungsverträge mit Asylbewerbern und Flüchtlingen
  • Umfang der Leistungen des Krankenhauses (vollstationäre, teilstationäre, vor- und nachstationäre Krankenhausleistungen)
  • Behandlungsvertrag bei belegärztlichen Leistungen
  • aktueller Stand zum Entlassmanagement

II.  Allgemeine Vertragsbedingungen

  • Gestaltungsmöglichkeiten (Behandlungsvertrag mit oder ohne separate AVB)
  • AGB-Kontrolle von AVB nach §§ 305 ff. BGB
  • Regelungen zur Aufnahme, Verlegung, Entlassung und Beurlaubung
  • Regelungen zu den Krankenhausentgelten; insb. Abrechnung der Entgelte bei Selbstzahlern und Informationspflichten nach § 630c BGB
  • Regelungen zu Vorauszahlungen, Abschlagszahlungen
  • Obduktion
  • Aufklärung und Mitwirkungspflichten der Patienten
  • Patientendatenschutz
  • eingebrachte Sachen, Hausordnung und Haftungsbeschränkungen
  • Aushang der AVB

III. Wahlleistungsvereinbarungen

  • wahlärztliche Leistungen
  • persönliche Leistungserbringung, Stellvertretung, Vereinbarungen bei Verhinderung des Wahlarztes
  • Rechtsprechung des BGH zur Einbeziehung von Honorarärzten in die wahlärztliche Leistungserbringung
  • medizinische Wahlleistungen
  • Komfortleistungen (1-Bett/ 2-Bett-Zimmer; Unterbringung und Verpflegung von Begleitpersonen)
  • Unterrichtungspflichten vor Unterzeichnung der Wahlleistungsvereinbarungen

IV. Ambulante Behandlung im Krankenhaus 

  • Behandlungsverträge bei ambulanten Operationen und stationsersetzenden Eingriffen
  • Behandlungsverträge bei sonstigen ambulanten Behandlungen im Krankenhaus

Zielgruppe
Mitarbeiter aus den Bereichen Patientenverwaltung, Leistungsabrechnung und Medizin-Controlling von Krankenhäusern sowie Mitarbeiter von externen Abrechnungsstellen

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich

Donnerstag, 8. November 2018

7. Sächsische Arbeitsrechtstage 2018

Veranstalter
Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Leipzig

Unter Leitung unseres Kooperationspartners, Prof. Dr. Burkhard Boemke finden im Zeitraum vom 08.11. bis 09.11.2018 die 7. Sächsische Arbeitsrechtstage in Leipzig statt.

Die 7. Sächsische Arbeitsrechtstage informieren Sie in diesem Jahr über folgende Themen:

  • Ausübung des Direktionsrechts und Auswirkungen auf die Vergütung
  • Aktuelle Fragen des Tarifrechts
  • Flexible Beschäftigungen – Stand und Perspektive
  • Europäischer Arbeitnehmerbegriff und Auswirkungen auf das nationale Arbeitsrecht
  • Taktische Fragen in Zusammenhang mit betriebsbedingten Kündigungen – Vorbereitung und Prozess
  • Zusammenarbeit von Unternehmen in Projekten aus arbeitsrechtlicher Sicht
  • (Massen-)Entlassungen und Beteiligung des Betriebsrats
  • Michael Holthaus 2018 – Meine für wichtig gehaltenen arbeitsrechtlichen Entscheidungen für Rechtsanwälte/innen und Personalverantwortliche

Ihre Referenten:

  • PräsLAG Wilhelm Mestwerdt
  • RiBAG Oliver Klose
  • GF BDA Roland Wolf
  • Univ.-Prof. Dr. Abbo Junker
  • RA Prof. Dr. Jobst-Hubertus Bauer
  • Univ.-Prof. Dr. Hartmut Oetker
  • VRiLAG Dr. Dr. h. c. Josef Molkenbur
  • VizePräs LAG Michael Holthaus

Nähere Informationen für Ihre Anmeldung und den Programmablauf finden Sie hier.

Dienstag, 20. November 2018

Seminar „Arbeitsteilung im Krankenhaus unter dem Blickwinkel des Planungs-, Berufs-, Haftungs-, Vergütungs- und Arbeitsrechts“

Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Die Thematik der Arbeitsteilung im Krankenhaus hat in Zeiten zunehmenden Ärzte- und Fachkräftemangels sowie aufgrund des immensen Kostendrucks große Bedeutung für das Personalmanagement in Kliniken. Jedoch ist Arbeitsteilung im Krankenhaus mehr als Delegation von ärztlichen Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte und von pflegerischen Aufgaben auf Pflegeassistenz- und Servicepersonal. Vertikale und horizontale Arbeitsteilung gibt es in vielfältiger Ausgestaltung im Krankenhaus. Deren Möglichkeiten optimal und rechtssicher zu nutzen, trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit eines Hauses bei.

Ihr Nutzen
Um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Thema vertikale und horizontale Arbeitsteilung im Krankenhaus geben zu können, werden Ihnen zwei spezialisierte Expertinnen gemeinsam  rechtsgebietsübergreifend die rechtlichen Hintergründe, Handlungsspielräume und Ausgestaltungsmöglichkeiten vorstellen. Neben den arbeitsrechtlichen Möglichkeiten der Ausgestaltung des Arbeitseinsatzes werden Ihnen die medizinrechtlichen Begrenzungen, insbesondere durch das Arzthaftungsrecht sowie das Vergütungsrecht im stationären wie ambulanten Bereich erläutert. Nach dem Seminar können Sie Ihre Prozesse überprüfen, ob diese den rechtlichen Anforderungen entsprechen bzw. können Sie mit konkreten Vorschlägen Ihre Prozesse und Einsatzplanung umgestalten.

Inhalt
Konkrete Inhalte der Veranstaltung werden insbesondere sein:

I.  Neue Rechtliche Anforderungen an den Personaleinsatz im Krankenhaus

  1. Personalvorgaben „durch die Hintertür“ infolge des Krankenhausstrukturgesetzes
  2. Neue gesetzliche Anforderungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung
  3. Beschränkung des Einsatzes von Honorarärzten durch die Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung

II. Arbeitsteilung im Bereich der Chefärzte

  1. Wandel der Chefarztposition insb. im Bereich der Arbeitsaufgaben und Nebentätigkeiten
  2. Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung
  3. Organisations- und Überwachungsverschulden des Chefarztes
  4. Vertretereinsatz im Rahmen der persönlichen Ermächtigung des Chefarztes, im D-Arzt-Verfahren, in der Chefarztambulanz und im Bereich von Wahlleistungen

III. Arbeitsteilung im Bereich der Fachärzte und Assistenzärzte

  1. Facharztqualifikation als Haftungsmaßstab und Strukturvorgabe
  2. Möglichkeiten und Grenzen des Direktionsrechts sowie des Arbeitszeitrechtes
  3. Delegation der Aufklärung und Behandlung auf Assistenzärzte
  4. Delegation der Behandlung auf Medizinstudenten
  5. Fachübergreifender Bereitschaftsdienst
  6. Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung und Absicherung über die Haftpflichtversicherung

IV. Arbeitsteilung im Bereich des Pflegepersonals

  1. Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf das Pflegepersonal
  2. Auswirkungen des Pflege-Berufegesetzes auf die Arbeitsteilung im Krankenhaus
  3. Chancen und Grenzen des Arztassistenten
  4. Arbeitsteilung zwischen Pflegefachkräften, Pflegehilfs- und Servicekräften in der Krankenhauspflege
  5. Arbeitsrechtliche Mitbestimmungsrechte im Bereich der Delegation ärztl. Leistungen

V. Personalaustausch zwischen Krankenhaus und MVZ

  1. Grundsätze des Personaleinsatzes im Krankenhaus und angeschlossenem MVZ
  2. Vergütungsrechtliche Vorgaben bei parallelem Personaleinsatz im Krankenhaus und MVZ
  3. Vertragsarztrechtliche Pflichten im MVZ
  4. Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten für Austausch von Personal

VI. Besonderheiten bei Delegation von Aufgaben der Geschäftsleitung auf leitende Verwaltungsmitarbeiter 

Zielgruppe
Geschäftsleitung von Krankenhäusern und Krankenhaus-MVZ, Pflegedienstleitungen, Leiter und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen, Chefärzte, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte

Referenten
Rechtsanwältinnen Susanne Boemke und Claudia Reich