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Wir bieten bundesweit Inhouse-Schulungen und Praktikerseminare an. Firmeninterne Schulungsthemen können mit uns abgestimmt werden. Sprechen Sie uns bitte an! Wir kommen gerne zu Ihnen. Unsere praxisorientierten und erfahrenen Rechtsanwälte sind außerdem für namhafte Veranstalter als Referenten tätig.

Vergangene Veranstaltungen finden Sie im Archiv

Die nächsten Veranstaltungen

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Inhouse-Schulung: „§§ 299a, 299b StGB: Bedeutung für das Krankenhaus und seine Beschäftigten“

Veranstalter
ein Mandant

Am 04.12.2019 hält Herr Prof. Dr. Schneider eine Inhouse-Schulung zu dem Thema „§§  299a, 299b StGB: Bedeutung für das Krankenhaus und seine Beschäftigten“.

Ihr Nutzen
Das Seminar thematisiert Inhalt und Bedeutung der neuen §§ 299a, b StGB. Es zeigt Ihnen die hinzukommenden neuen Risiken auf und stellt die Auswirkungen auf die Compliance in Krankenhäusern und die Zusammenarbeit mit der Industrie dar. Die Thematik wird für Sie anhand von Fallkonstellationen und Ihren Fallstricken aufgearbeitet. Sie kennen

  • den Inhalt der neuen §§ 299a, b StGB,
  • Ihre sich daraus ergebenden Risiken, sowie Problemfelder,
  • die Möglichkeiten der Haftungsvermeidung angesichts der neuen strafrechtlichen Bestimmungen,
  • die Schwachstellen Ihrer Compliance

Inhalt
I.   Einstiegsfälle
II.  Basiswissen Korrupion
III. Struktur und Probleme der §§ 299a, 299b StGB in der Praxis
IV. Konsequenzen für etablierte Erscheinungsformen der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Angehörigen von Heilbedürftigen
1.  Geschenke und Einladungen
2.  Fortbildungssponsoring
3.  Beraterverträge
4.  NIS und AWB
V.  Konsequenzen für Beschaffungsentscheidungen
VI. Konsequenzen für die Kooperation mit Sanitätshäusern

Referent
Prof. Dr. Hendrik Schneider

Donnerstag, 27. Februar 2020

Arbeitszeitrecht im Krankenhaus

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Das Arbeitszeitrecht stellt Personal- und Dienstplanverantwortliche immer wieder vor besondere Herausforderungen. Auf der einen Seite muss die Versorgung der Patienten mit Fachpersonal gewährleistet, auf der anderen Seite müssen bei der Dienstplanung vertragliche Vereinbarungen und das Arbeitszeitschutzrecht mit Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten beachtet werden. Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht begründen Leistungsverweigerungsrechte für Mitarbeiter und Streitigkeiten mit der Arbeitnehmervertretung sind vorprogrammiert. Überdies können sie Ermittlungen der für den Arbeitszeitschutz zuständigen Behörden nach sich ziehen und zu empfindlichen Strafen für Dienstplan- und Personalverantwortlichen sowie der Geschäftsführung führen. Trotz seiner besonderen Bedeutung gibt es fast keine Spezialliteratur und Seminare zum Arbeitszeitrecht im Krankenhaus. Diese Lücke soll dieses Seminar schließen.

Ihr Nutzen 

  • Sie erhalten einen umfassenden Überblick über sämtliche arbeitszeitrechtliche Fragestellungen/Probleme im Krankenhaus sowie auch im MVZ
  • Sie informieren sich über die aktuelle Rechtsprechung zum Thema Arbeitszeit, insbesondere zu Überstunden, Überstundenzuschlag bei Teilzeitkräften, zur Arbeitszeitdokumentation, Anordnung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft, Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung und deren Bedeutung für Ihre alltägliche Praxis
  • Sie lernen die aktuellsten gängigen Rechtsvorschriften und Tarifnormen aus dem Bereich Arbeitszeitrecht kennen; auch aus dem letzten Tarifabschluss zum TV-Ärzte/VKA
  • Sie bekommen Tipps für die Umsetzung in der Praxis anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ zu Arbeitszeitfragen sowie Vertretungen in Verfahren der Arbeitszeitschutzbehörden

Inhalt

  • Möglichkeiten der Abweichung vom ArbZG für Krankenhäuser und MVZ
  • Werktägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit nach ArbZG und Tarifverträgen für unterschiedliche Dienstarten
  • Gewährleistung der täglichen und wöchentlichen Ruhezeit sowie deren Verkürzung
  • Kombination von Regelarbeitszeit, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft und deren Ausgleich sowie u.a. Zulässigkeit von Sandwichdiensten
  • Rechtskonforme Gewährung von Ruhepausen
  • Entstehung von Überstunden in VZ und TZ sowie deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Schicht- und Wechselschicht und deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit und deren Ausgleich
  • Grundsätze der Dienstplangestaltung
  • Grundsätze der Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung bei Arbeitszeitfragen
  • Vorgehen und Umgang mit Aufsichtsbehörden bei Arbeitszeitschutzprüfungen

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, Dienstplanverantwortliche, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

Dienstag, 5. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

 

Donnerstag, 14. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

 

Dienstag, 26. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

 

Donnerstag, 17. September 2020

Krankenhaus-Strukturgesetz „Update Qualitätsvorgaben im Krankenhaus – Mindestpersonalvorgaben, Mindestmengen & Co.“

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Krankenhaus bildet seit der Verabschiedung des Krankenhaus-Strukturgesetzes Ende 2015 den Leitfaden politischen Handelns im Gesundheitsbereich. Dabei geht die bisherige Entwicklung über bloße Qualitätsmanagementsysteme hinaus. Neben der Einführung von Mindestpersonalvorgaben durch die Pflegepersonaluntergenzen-Verordnung (PpUGV) sowie durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und die Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborener (QFR-RL), hat der Gesetzgeber sog. planungsrelevante Qualitätsindikatoren und ein gestuftes System der Notfallversorgung entwickelt. Geplant ist ein weiterer Ausbau der Mindestmengenregelungen und der Prüfungskompetenzen des MDK sowie die Entwicklung vergütungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach dem „pay-for-performance“-Ansatz. Bei Nichterfüllung der Qualitätsvorgaben drohen den Krankenhäusern:

  • Nichtaufnahme/Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Beschränkung des Versorgungsauftrags
  • Vergütungsausschluss
  • Vergütungsabschläge
  • Verbot der Leistungserbringung
  • Information Dritter über Qualitätsverstöße

Ein Blick auf die Detailregelungen zeigt bereits jetzt, dass die Zielstellung des gesamten Projekts in einer als „Konzentrationsprozess“ bezeichneten Marktbereinigung liegt. Hinzu kommt, dass infolge mehrerer Entscheidungen des Bundessozialgerichts (BSG) vom 04.06.2019 und vom 07.06.2019 zur sozialversicherungsrechtlichen Einordnung von Honorarkräften im Krankenhaus keine rechtssichere Möglichkeit mehr besteht, fehlendes Krankenhauspersonal durch Honorarkräfte zu ersetzen. Das Seminar stellt die aktuellen Entwicklungen vor und gibt Hinweise zu bestehenden Rechtschutzmöglichkeiten.

Schwerpunkte

  1. Mindestpersonalvorgaben in der Pflege (PpUGV und PpSG)
  2. Personaluntergrenzen laut Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborene (QFD-RL)
  3. Auswirkungen der BSG-Urteile vom 4. und 7. Juni 2019 auf den Personaleinsatz im Krankenhaus
  4. Planungsrelevante Qualitätsindikatoren
  5. Mindestmengenregelungen
  6. Gestuftes System der Notfallversorgung § 136c Abs. 4 SGB V
  7. Weitere Entwicklung der Qualitätszu- und -abschläge
  8. Qualitätsförderungs- und Durchsetzungs-RL (QFD-RL) und MDK-Reformgesetz

Zielgruppe
Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Medizincontrolling/Qualitätssicherung, Leiter und Mitarbeiter der Rechts- sowie der Personalabteilung

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich

Dienstag, 22. September 2020

Arbeitszeitrecht im Krankenhaus

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Das Arbeitszeitrecht stellt Personal- und Dienstplanverantwortliche immer wieder vor besondere Herausforderungen. Auf der einen Seite muss die Versorgung der Patienten mit Fachpersonal gewährleistet, auf der anderen Seite müssen bei der Dienstplanung vertragliche Vereinbarungen und das Arbeitszeitschutzrecht mit Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten beachtet werden. Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht begründen Leistungsverweigerungsrechte für Mitarbeiter und Streitigkeiten mit der Arbeitnehmervertretung sind vorprogrammiert. Überdies können sie Ermittlungen der für den Arbeitszeitschutz zuständigen Behörden nach sich ziehen und zu empfindlichen Strafen für Dienstplan- und Personalverantwortlichen sowie der Geschäftsführung führen. Trotz seiner besonderen Bedeutung gibt es fast keine Spezialliteratur und Seminare zum Arbeitszeitrecht im Krankenhaus. Diese Lücke soll dieses Seminar schließen.

Ihr Nutzen 

  • Sie erhalten einen umfassenden Überblick über sämtliche arbeitszeitrechtliche Fragestellungen/Probleme im Krankenhaus sowie auch im MVZ
  • Sie informieren sich über die aktuelle Rechtsprechung zum Thema Arbeitszeit, insbesondere zu Überstunden, Überstundenzuschlag bei Teilzeitkräften, zur Arbeitszeitdokumentation, Anordnung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft, Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung und deren Bedeutung für Ihre alltägliche Praxis
  • Sie lernen die aktuellsten gängigen Rechtsvorschriften und Tarifnormen aus dem Bereich Arbeitszeitrecht kennen; auch aus dem letzten Tarifabschluss zum TV-Ärzte/VKA
  • Sie bekommen Tipps für die Umsetzung in der Praxis anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ zu Arbeitszeitfragen sowie Vertretungen in Verfahren der Arbeitszeitschutzbehörden

Inhalt

  • Möglichkeiten der Abweichung vom ArbZG für Krankenhäuser und MVZ
  • Werktägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit nach ArbZG und Tarifverträgen für unterschiedliche Dienstarten
  • Gewährleistung der täglichen und wöchentlichen Ruhezeit sowie deren Verkürzung
  • Kombination von Regelarbeitszeit, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft und deren Ausgleich sowie u.a. Zulässigkeit von Sandwichdiensten
  • Rechtskonforme Gewährung von Ruhepausen
  • Entstehung von Überstunden in VZ und TZ sowie deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Schicht- und Wechselschicht und deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit und deren Ausgleich
  • Grundsätze der Dienstplangestaltung
  • Grundsätze der Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung bei Arbeitszeitfragen
  • Vorgehen und Umgang mit Aufsichtsbehörden bei Arbeitszeitschutzprüfungen

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, Dienstplanverantwortliche, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

Dienstag, 29. September 2020

Arbeitszeitrecht im Krankenhaus

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Das Arbeitszeitrecht stellt Personal- und Dienstplanverantwortliche immer wieder vor besondere Herausforderungen. Auf der einen Seite muss die Versorgung der Patienten mit Fachpersonal gewährleistet, auf der anderen Seite müssen bei der Dienstplanung vertragliche Vereinbarungen und das Arbeitszeitschutzrecht mit Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten beachtet werden. Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht begründen Leistungsverweigerungsrechte für Mitarbeiter und Streitigkeiten mit der Arbeitnehmervertretung sind vorprogrammiert. Überdies können sie Ermittlungen der für den Arbeitszeitschutz zuständigen Behörden nach sich ziehen und zu empfindlichen Strafen für Dienstplan- und Personalverantwortlichen sowie der Geschäftsführung führen. Trotz seiner besonderen Bedeutung gibt es fast keine Spezialliteratur und Seminare zum Arbeitszeitrecht im Krankenhaus. Diese Lücke soll dieses Seminar schließen.

Ihr Nutzen 

  • Sie erhalten einen umfassenden Überblick über sämtliche arbeitszeitrechtliche Fragestellungen/Probleme im Krankenhaus sowie auch im MVZ
  • Sie informieren sich über die aktuelle Rechtsprechung zum Thema Arbeitszeit, insbesondere zu Überstunden, Überstundenzuschlag bei Teilzeitkräften, zur Arbeitszeitdokumentation, Anordnung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft, Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung und deren Bedeutung für Ihre alltägliche Praxis
  • Sie lernen die aktuellsten gängigen Rechtsvorschriften und Tarifnormen aus dem Bereich Arbeitszeitrecht kennen; auch aus dem letzten Tarifabschluss zum TV-Ärzte/VKA
  • Sie bekommen Tipps für die Umsetzung in der Praxis anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ zu Arbeitszeitfragen sowie Vertretungen in Verfahren der Arbeitszeitschutzbehörden

Inhalt

  • Möglichkeiten der Abweichung vom ArbZG für Krankenhäuser und MVZ
  • Werktägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit nach ArbZG und Tarifverträgen für unterschiedliche Dienstarten
  • Gewährleistung der täglichen und wöchentlichen Ruhezeit sowie deren Verkürzung
  • Kombination von Regelarbeitszeit, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft und deren Ausgleich sowie u.a. Zulässigkeit von Sandwichdiensten
  • Rechtskonforme Gewährung von Ruhepausen
  • Entstehung von Überstunden in VZ und TZ sowie deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Schicht- und Wechselschicht und deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit und deren Ausgleich
  • Grundsätze der Dienstplangestaltung
  • Grundsätze der Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung bei Arbeitszeitfragen
  • Vorgehen und Umgang mit Aufsichtsbehörden bei Arbeitszeitschutzprüfungen

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, Dienstplanverantwortliche, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Krankenhaus-Strukturgesetz „Update Qualitätsvorgaben im Krankenhaus – Mindestpersonalvorgaben, Mindestmengen & Co.“

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Krankenhaus bildet seit der Verabschiedung des Krankenhaus-Strukturgesetzes Ende 2015 den Leitfaden politischen Handelns im Gesundheitsbereich. Dabei geht die bisherige Entwicklung über bloße Qualitätsmanagementsysteme hinaus. Neben der Einführung von Mindestpersonalvorgaben durch die Pflegepersonaluntergenzen-Verordnung (PpUGV) sowie durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und die Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborener (QFR-RL), hat der Gesetzgeber sog. planungsrelevante Qualitätsindikatoren und ein gestuftes System der Notfallversorgung entwickelt. Geplant ist ein weiterer Ausbau der Mindestmengenregelungen und der Prüfungskompetenzen des MDK sowie die Entwicklung vergütungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach dem „pay-for-performance“-Ansatz. Bei Nichterfüllung der Qualitätsvorgaben drohen den Krankenhäusern:

  • Nichtaufnahme/Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Beschränkung des Versorgungsauftrags
  • Vergütungsausschluss
  • Vergütungsabschläge
  • Verbot der Leistungserbringung
  • Information Dritter über Qualitätsverstöße

Ein Blick auf die Detailregelungen zeigt bereits jetzt, dass die Zielstellung des gesamten Projekts in einer als „Konzentrationsprozess“ bezeichneten Marktbereinigung liegt. Hinzu kommt, dass infolge mehrerer Entscheidungen des Bundessozialgerichts (BSG) vom 04.06.2019 und vom 07.06.2019 zur sozialversicherungsrechtlichen Einordnung von Honorarkräften im Krankenhaus keine rechtssichere Möglichkeit mehr besteht, fehlendes Krankenhauspersonal durch Honorarkräfte zu ersetzen. Das Seminar stellt die aktuellen Entwicklungen vor und gibt Hinweise zu bestehenden Rechtschutzmöglichkeiten.

Schwerpunkte

  1. Mindestpersonalvorgaben in der Pflege (PpUGV und PpSG)
  2. Personaluntergrenzen laut Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborene (QFD-RL)
  3. Auswirkungen der BSG-Urteile vom 4. und 7. Juni 2019 auf den Personaleinsatz im Krankenhaus
  4. Planungsrelevante Qualitätsindikatoren
  5. Mindestmengenregelungen
  6. Gestuftes System der Notfallversorgung § 136c Abs. 4 SGB V
  7. Weitere Entwicklung der Qualitätszu- und -abschläge
  8. Qualitätsförderungs- und Durchsetzungs-RL (QFD-RL) und MDK-Reformgesetz

Zielgruppe
Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Medizincontrolling/Qualitätssicherung, Leiter und Mitarbeiter der Rechts- sowie der Personalabteilung

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich

Dienstag, 10. November 2020

Krankenhaus-Strukturgesetz „Update Qualitätsvorgaben im Krankenhaus – Mindestpersonalvorgaben, Mindestmengen & Co.“

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Krankenhaus bildet seit der Verabschiedung des Krankenhaus-Strukturgesetzes Ende 2015 den Leitfaden politischen Handelns im Gesundheitsbereich. Dabei geht die bisherige Entwicklung über bloße Qualitätsmanagementsysteme hinaus. Neben der Einführung von Mindestpersonalvorgaben durch die Pflegepersonaluntergenzen-Verordnung (PpUGV) sowie durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und die Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborener (QFR-RL), hat der Gesetzgeber sog. planungsrelevante Qualitätsindikatoren und ein gestuftes System der Notfallversorgung entwickelt. Geplant ist ein weiterer Ausbau der Mindestmengenregelungen und der Prüfungskompetenzen des MDK sowie die Entwicklung vergütungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach dem „pay-for-performance“-Ansatz. Bei Nichterfüllung der Qualitätsvorgaben drohen den Krankenhäusern:

  • Nichtaufnahme/Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Beschränkung des Versorgungsauftrags
  • Vergütungsausschluss
  • Vergütungsabschläge
  • Verbot der Leistungserbringung
  • Information Dritter über Qualitätsverstöße

Ein Blick auf die Detailregelungen zeigt bereits jetzt, dass die Zielstellung des gesamten Projekts in einer als „Konzentrationsprozess“ bezeichneten Marktbereinigung liegt. Hinzu kommt, dass infolge mehrerer Entscheidungen des Bundessozialgerichts (BSG) vom 04.06.2019 und vom 07.06.2019 zur sozialversicherungsrechtlichen Einordnung von Honorarkräften im Krankenhaus keine rechtssichere Möglichkeit mehr besteht, fehlendes Krankenhauspersonal durch Honorarkräfte zu ersetzen. Das Seminar stellt die aktuellen Entwicklungen vor und gibt Hinweise zu bestehenden Rechtschutzmöglichkeiten.

Schwerpunkte

  1. Mindestpersonalvorgaben in der Pflege (PpUGV und PpSG)
  2. Personaluntergrenzen laut Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifegeborene (QFD-RL)
  3. Auswirkungen der BSG-Urteile vom 4. und 7. Juni 2019 auf den Personaleinsatz im Krankenhaus
  4. Planungsrelevante Qualitätsindikatoren
  5. Mindestmengenregelungen
  6. Gestuftes System der Notfallversorgung § 136c Abs. 4 SGB V
  7. Weitere Entwicklung der Qualitätszu- und -abschläge
  8. Qualitätsförderungs- und Durchsetzungs-RL (QFD-RL) und MDK-Reformgesetz

Zielgruppe
Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Medizincontrolling/Qualitätssicherung, Leiter und Mitarbeiter der Rechts- sowie der Personalabteilung

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich