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Wir bieten bundesweit Inhouse-Schulungen und Praktikerseminare an. Firmeninterne Schulungsthemen können mit uns abgestimmt werden. Sprechen Sie uns bitte an! Wir kommen gerne zu Ihnen. Unsere praxisorientierten und erfahrenen Rechtsanwälte sind außerdem für namhafte Veranstalter als Referenten tätig.

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Donnerstag, 24. Oktober 2019

Seminar „Krankenhaus-Strukturgesetz: Update ‚Qualitätsoffensive‘ des Krankenhaus-Strukturgesetzes“

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Seit Verabschiedung des Krankenhaus-Strukturgesetzes Ende 2015 sind mehrere Umsetzungsschritte realisiert worden. Vom Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren über die Anpassung der Mindestmengenregelungen bis zum Beschluss des G-BA zum gestuften System von Notfallstrukturen sind wichtige Weichen gestellt worden. Parallel dazu versucht das BMG über die Einführung von Mindestpersonalgrenzen in der Pflege Elemente der Strukturqualität einzuführen und bei Nichteinhaltung mit Sanktionen zu belegen. Offen ist derzeit die Einführung von Qualitätszu- und -abschlägen. Die im KHSG zunächst gesetzten Fristen wurden nicht eingehalten, die Ausgestaltung gestaltet sich schwieriger als zunächst erwartet. Die Ankündigung des amtierenden Gesundheitsministers, Jens Spahn, die medizinische Qualität in Krankenhäusern zu einem seiner Schwerpunkte im Jahr 2019 zu machen, kann als Fingerzeig gedeutet werden. Ein Blick auf die Detailregelungen der bisherigen Umsetzungsschritte sowie ergänzende Gesetzgebungsaktivitäten einzelner Bundesländer zeigt bereits jetzt, dass die Zielstellung des gesamten Projekts in einer als „Konzentrationsprozess“ bezeichneten Marktbereinigung liegen wird. Die Krankenhäuser sollten diesbezüglich gewappnet sein und neben den gegebenen Rechtsschutzmöglichkeiten die strategische Ausrichtung weg von der Mengenausweitung hin zu verbesserter Effektivität und Qualität voranbringen.

Ihr Nutzen
Das Seminar gibt Ihnen einen Überblick zu den gesetzlichen Regelungen, den bisher daran anknüpfenden Umsetzungsschritten auf Bundes-, wie Länder- und Krankenhausebene. Die parallel ergangene Rechtsprechung soll ebenso beleuchtet werden, wie die Aktivitäten auf Kostenträgerseite. Daneben soll der Blick hin auf mögliche straf- und haftungsrechtliche Konsequenzen erweitert werden.

Schwerpunkte

I.  Überblick zu den bisherigen Umsetzungsschritten

II. Aktueller Stand im Bereich der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren

  • Aktueller Stand nach erstmaliger Auswertung der Ergebnisse aus dem Jahr 2017
  • Regelungen auf Ebene der Bundesländer (opt-out)
  • Konsequenzen bezüglich der Nichtaufnahme bzw. Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Rechtschutzmöglichkeiten gegen Nichtaufnahme/ Herausnahme aus dem Krankenhausplan
  • Gefahr der Umsetzung der Auswertungsergebnisse der planQI-RL auf der Budgetebene

III. Mindestpersonalvorgaben in der Pflege

  • Inhalt und Umsetzung der Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen nach § 137i SGB V (Pflegepersonaluntergrenzenverordnung – PpUGV des BMG – und Lösungsansätze der Selbstverwaltungsebene)
  • Einführung von Ganzhaus-Pflegepersonaluntergrenzen gem. § 137j SGB V durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PPSG)
  • Anforderungen an Personaluntergrenzen in Perinatalzentren (QFR-RL)

IV. Qualitätszu- und Abschläge

  • Inhalt des Beschlusses des G-BA zu den Qualitätszu- und Abschlägen sowie des Abschlussberichts des IQTiG
  • Aufgetretene Probleme im Verfahren des G-BA
  • Stand der Vereinbarung der Vertragspartner auf Bundesebene gem. § 9 Abs. 1a Nr. 4 KHEntgG
  • Konsequenzen für die Krankenhäuser (Wann drohen Vergütungsabschläge? Wann können Krankenhäuser Vergütungszuschläge beanspruchen? Unter welchen Voraussetzungen droht eine Herausnahme aus dem Krankenhausplan?)

V. Mindestmengenregelungen

  • Anpassung der Mindestmengenregelungen nach den Änderungen durch das KHSG
  • Anforderungen der Mindestmengenregelungen an die Prognoseentscheidungen der Krankenhäuser
  • Konsequenzen bei Nichteinhaltung – Leistungsverbot und Vergütungsausschluss
  • Rechtschutzmöglichkeiten
  • Geplante Einführung neuer Mindestmengen

VI. Gestuftes System der Notfallversorgung § 136c Abs. 4 SGB V

  • Inhalt des Beschlusses des G-BA vom 19.04.2018
  • Erläuterungen zu den einzelnen Stufen der stationären Notfallversorgung
  • Vergütungsrechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung

VII. Sonstige Anforderungen des KHSG an die Krankenhäuser

  • Abschluss von Qualitätsverträgen zwischen den Krankenkassen und deren Verbänden mit den KH-Trägern
  • Anforderungen an die Qualitätsberichte der Krankenhäuser
  • Folgen der Nichteinhaltung von Qualitätsanforderungen, insb. Durchführung und Umfang der Kontrollen des MDK in den Krankenhäusern
  • Dokumentationsvorgaben des G-BA

VIII. Straf- und haftungsrechtliche Problemkreise des Krankenhausstrukturgesetzes

  • Welche Konsequenzen einer Abweichung von den Qualitäts-Richtlinien des G-BA ergeben sich im Straf- und Haftungsrecht?
  • Erhöhtes Entdeckungsrisiko durch die Information Dritter über Verstöße gem. § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V?

Zielgruppe
Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Medizincontrolling/Qualitätssicherung, Leiter und Mitarbeiter der Rechts- sowie der Personalabteilung

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich

Dienstag, 29. Oktober 2019

Seminar „Aktuelles zu Honorarkräften im Krankenhaus – Die Urteile des BSG und ihre praktischen Auswirkungen“

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Die Tätigkeit von Honorarkräften im Krankenhaus spielt in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels im Rahmen der Personalplanung eine erhebliche Rolle. Bereits in der Veranstaltung im Jahr 2018 wurden die restriktive Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die Rechtsprechung der Landessozialgerichte und die sich daraus für die Krankenhäuser ergebenden Auswirkungen erläutert. Nunmehr hat das BSG am 04.06.2019 in 7 von 12 Verfahren entschieden, dass die Tätigkeit von Honorarärzten regelmäßig in einer abhängigen Beschäftigung ausgeübt wird und damit der Sozialversicherungspflicht unterliegt.

Gegenstand der Entscheidungen war die Tätigkeit sog. Honorarvertretungsärzte, die ohne über eine eigene Praxis zu verfügen, zeitlich befristet freiberuflich auf Honorarbasis im stationären Bereich ärztliche Leistungen für einen oder mehrere Krankenhausträger erbrachten. Es handelte sich dabei um Anästhesisten, Radiologen sowie Honorarärzte im Bereitschafts- und/oder Stationsdienst. Im September 2019 sind die ersten Urteilsbegründungen in den Verfahren veröffentlicht worden, aus denen sich ergibt, dass auch Honorarkooperationsverträge zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sozialversicherungsrechtlich auf den Prüfstand zu stellen sind. Drei Tage nach den maßgeblichen Entscheidungen zu den Honorarärzten hat das BSG am 07.06.2019 in vier Verfahren über die sozialversicherungsrechtliche Einordnung von Honorarpflegekräften in stationären Alten- und Pflegeheimen entschieden. Wie bereits im Vorfeld zu erwarten war, hat das BSG auch sämtliche Honorarpflegekräfte als abhängig Beschäftigte der jeweiligen Pflegeeinrichtungen eingeordnet.

Neben dem Risiko erheblicher Beitragsnachforderungen für die Vergangenheit ergibt sich aus den BSG-Entscheidungen für die Geschäftsführer von Krankenhausträgern ein wesentliches Strafbarkeitsrisiko nach § 266a StGB wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen. Zudem hat der Gesetzgeber mit dem „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“ mit Wirkung zum 18.07.2019 einen Ordnungswidrigkeitentatbestand in § 8 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz eingefügt, der das bloße leichtfertige Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen sanktioniert. Für Krankenhäuser besteht daher infolge der BSG-Entscheidungen akuter Handlungsbedarf.

Inhalt

  • Inhalt der BSG-Entscheidungen zu Honorarärzten im Krankenhaus
  • Auswirkungen der BSG-Entscheidungen auf laufende Statusfeststellungs- und Betriebsprüfungsverfahren
  • Handlungsobliegenheiten in bisher ungeprüften Honorararztverhältnissen
  • Inhalt der BSG-Entscheidungen zu Pflegekräfte

Zielgruppe
Geschäftsleitung, Leiter und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen, leitende Mitarbeiter/ Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse.

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich, Boemke und Partner Rechtsanwälte mbB, Leipzig

Montag, 4. November 2019

Seminar „Aktuelles zu Honorarkräften im Krankenhaus – Die Urteile des BSG und ihre praktischen Auswirkungen“

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Die Tätigkeit von Honorarkräften im Krankenhaus spielt in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels im Rahmen der Personalplanung eine erhebliche Rolle. Bereits in der Veranstaltung im Jahr 2018 wurden die restriktive Prüfpraxis der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die Rechtsprechung der Landessozialgerichte und die sich daraus für die Krankenhäuser ergebenden Auswirkungen erläutert. Nunmehr hat das BSG am 04.06.2019 in 7 von 12 Verfahren entschieden, dass die Tätigkeit von Honorarärzten regelmäßig in einer abhängigen Beschäftigung ausgeübt wird und damit der Sozialversicherungspflicht unterliegt.

Gegenstand der Entscheidungen war die Tätigkeit sog. Honorarvertretungsärzte, die ohne über eine eigene Praxis zu verfügen, zeitlich befristet freiberuflich auf Honorarbasis im stationären Bereich ärztliche Leistungen für einen oder mehrere Krankenhausträger erbrachten. Es handelte sich dabei um Anästhesisten, Radiologen sowie Honorarärzte im Bereitschafts- und/oder Stationsdienst. Im September 2019 sind die ersten Urteilsbegründungen in den Verfahren veröffentlicht worden, aus denen sich ergibt, dass auch Honorarkooperationsverträge zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sozialversicherungsrechtlich auf den Prüfstand zu stellen sind. Drei Tage nach den maßgeblichen Entscheidungen zu den Honorarärzten hat das BSG am 07.06.2019 in vier Verfahren über die sozialversicherungsrechtliche Einordnung von Honorarpflegekräften in stationären Alten- und Pflegeheimen entschieden. Wie bereits im Vorfeld zu erwarten war, hat das BSG auch sämtliche Honorarpflegekräfte als abhängig Beschäftigte der jeweiligen Pflegeeinrichtungen eingeordnet.

Neben dem Risiko erheblicher Beitragsnachforderungen für die Vergangenheit ergibt sich aus den BSG-Entscheidungen für die Geschäftsführer von Krankenhausträgern ein wesentliches Strafbarkeitsrisiko nach § 266a StGB wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen. Zudem hat der Gesetzgeber mit dem „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“ mit Wirkung zum 18.07.2019 einen Ordnungswidrigkeitentatbestand in § 8 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz eingefügt, der das bloße leichtfertige Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen sanktioniert. Für Krankenhäuser besteht daher infolge der BSG-Entscheidungen akuter Handlungsbedarf.

Inhalt

  • Inhalt der BSG-Entscheidungen zu Honorarärzten im Krankenhaus
  • Auswirkungen der BSG-Entscheidungen auf laufende Statusfeststellungs- und Betriebsprüfungsverfahren
  • Handlungsobliegenheiten in bisher ungeprüften Honorararztverhältnissen
  • Inhalt der BSG-Entscheidungen zu Pflegekräften

Zielgruppe
Geschäftsleitung, Leiter und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen, leitende Mitarbeiter/ Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse.

Referentin
Rechtsanwältin Claudia Reich, Boemke und Partner Rechtsanwälte mbB, Leipzig

Do., 7. November 2019 – Fr., 8. November 2019

8. Sächsische Arbeitsrechtstage 2019

Veranstalter
Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Leipzig

Unter Leitung unseres Kooperationspartners, Prof. Dr. Burkhard Boemke finden im Zeitraum vom 07.11. und 08.11.2019 die 8. Sächsische Arbeitsrechtstage in Leipzig statt.

Die 8. Sächsische Arbeitsrechtstage informieren Sie in diesem Jahr über folgende Themen:

  • Arbeitsentgelt und Ausschlussfristen im Spiegel der aktuellen Rechtsprechung
  • Der Übergang des Arbeitsverhältnisses infolge Betriebsübergangs – Geklärtes und Ungeklärtes zu § 613a BGB
  • Reise- und Wegezeiten als (vergütungspflichtige) Arbeitszeit
  • Sicherheitsüberprüfung von Mitarbeitern
  • Die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretungen und die Anwendung der Unwirksamkeitsklausel für Kündigungen nach § 178 Abs. 2 Satz 3 SGB IX
  • Verhandlungen mit dem Betriebsrat – Strategie und Taktik
  • Neues zum Befristungsrecht
  • Michael Holthaus 2019 – Meine für wichtig gehaltenen arbeitsrechtlichen Entscheidungen für Rechtsanwälte/innen und Personalverantwortliche

Ihre Referenten:

  • VizePräs BAG Dr. Rüdiger Linck
  • RiBAG Dr. Sebastian Roloff
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis
  • Prof. Dr. Gregor Thüsing
  • VRi BAG a.D. Prof. Franz Josef Düwell
  • RA Stephan Andreas Wißmann
  • VizePräs LAG Dirk Hesse
  • VizePräs LAG Michael Holthaus

Nähere Informationen für Ihre Anmeldung und den Programmablauf finden Sie hier.

Freitag, 15. November 2019

Inhouse-Schulung „Aktuelles Arbeitsrecht 2019“

Veranstalter
ein Mandant

Inhalt
Rechtsanwältin Susanne Boemke informiert über aktuelle Entwicklungen und Gerichtsentscheidungen im Bereich des Arbeitsrechts. Praxisrelevante Entscheidungen werden erläutert und ihre Auswirkung auf die Praxis dargestellt. Ziel ist es, die Schulungsteilnehmer umfassend auf „den aktuellsten Stand“ im Arbeitsrecht zu bringen.

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Inhouse-Schulung: „§§ 299a, 299b StGB: Bedeutung für das Krankenhaus und seine Beschäftigten“

Veranstalter
ein Mandant

Am 04.12.2019 hält Herr Prof. Dr. Schneider eine Inhouse-Schulung zu dem Thema „§§  299a, 299b StGB: Bedeutung für das Krankenhaus und seine Beschäftigten“.

Ihr Nutzen
Das Seminar thematisiert Inhalt und Bedeutung der neuen §§ 299a, b StGB. Es zeigt Ihnen die hinzukommenden neuen Risiken auf und stellt die Auswirkungen auf die Compliance in Krankenhäusern und die Zusammenarbeit mit der Industrie dar. Die Thematik wird für Sie anhand von Fallkonstellationen und Ihren Fallstricken aufgearbeitet. Sie kennen

  • den Inhalt der neuen §§ 299a, b StGB,
  • Ihre sich daraus ergebenden Risiken, sowie Problemfelder,
  • die Möglichkeiten der Haftungsvermeidung angesichts der neuen strafrechtlichen Bestimmungen,
  • die Schwachstellen Ihrer Compliance

Inhalt
I.   Einstiegsfälle
II.  Basiswissen Korrupion
III. Struktur und Probleme der §§ 299a, 299b StGB in der Praxis
IV. Konsequenzen für etablierte Erscheinungsformen der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Angehörigen von Heilbedürftigen
1.  Geschenke und Einladungen
2.  Fortbildungssponsoring
3.  Beraterverträge
4.  NIS und AWB
V.  Konsequenzen für Beschaffungsentscheidungen
VI. Konsequenzen für die Kooperation mit Sanitätshäusern

Referent
Prof. Dr. Hendrik Schneider

Donnerstag, 27. Februar 2020

Arbeitszeitrecht im Krankenhaus

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Das Arbeitszeitrecht stellt Personal- und Dienstplanverantwortliche immer wieder vor besondere Herausforderungen. Auf der einen Seite muss die Versorgung der Patienten mit Fachpersonal gewährleistet, auf der anderen Seite müssen bei der Dienstplanung vertragliche Vereinbarungen und das Arbeitszeitschutzrecht mit Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten beachtet werden. Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht begründen Leistungsverweigerungsrechte für Mitarbeiter und Streitigkeiten mit der Arbeitnehmervertretung sind vorprogrammiert. Überdies können sie Ermittlungen der für den Arbeitszeitschutz zuständigen Behörden nach sich ziehen und zu empfindlichen Strafen für Dienstplan- und Personalverantwortlichen sowie der Geschäftsführung führen. Trotz seiner besonderen Bedeutung gibt es fast keine Spezialliteratur und Seminare zum Arbeitszeitrecht im Krankenhaus. Diese Lücke soll dieses Seminar schließen.

Ihr Nutzen 

  • Sie erhalten einen umfassenden Überblick über sämtliche arbeitszeitrechtliche Fragestellungen/Probleme im Krankenhaus sowie auch im MVZ
  • Sie informieren sich über die aktuelle Rechtsprechung zum Thema Arbeitszeit, insbesondere zu Überstunden, Überstundenzuschlag bei Teilzeitkräften, zur Arbeitszeitdokumentation, Anordnung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft, Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung und deren Bedeutung für Ihre alltägliche Praxis
  • Sie lernen die aktuellsten gängigen Rechtsvorschriften und Tarifnormen aus dem Bereich Arbeitszeitrecht kennen; auch aus dem letzten Tarifabschluss zum TV-Ärzte/VKA
  • Sie bekommen Tipps für die Umsetzung in der Praxis anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ zu Arbeitszeitfragen sowie Vertretungen in Verfahren der Arbeitszeitschutzbehörden

Inhalt

  • Möglichkeiten der Abweichung vom ArbZG für Krankenhäuser und MVZ
  • Werktägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit nach ArbZG und Tarifverträgen für unterschiedliche Dienstarten
  • Gewährleistung der täglichen und wöchentlichen Ruhezeit sowie deren Verkürzung
  • Kombination von Regelarbeitszeit, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft und deren Ausgleich sowie u.a. Zulässigkeit von Sandwichdiensten
  • Rechtskonforme Gewährung von Ruhepausen
  • Entstehung von Überstunden in VZ und TZ sowie deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Schicht- und Wechselschicht und deren Ausgleich
  • Besonderheiten bei Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit und deren Ausgleich
  • Grundsätze der Dienstplangestaltung
  • Grundsätze der Mitbestimmung Ihrer Arbeitnehmervertretung bei Arbeitszeitfragen
  • Vorgehen und Umgang mit Aufsichtsbehörden bei Arbeitszeitschutzprüfungen

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, Dienstplanverantwortliche, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

Dienstag, 5. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

 

Donnerstag, 14. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke

 

Dienstag, 26. Mai 2020

Arbeitsrecht im Krankenhaus – Update 2020

Veranstalter
Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

In gewohnter Weise informiert das Seminar über das Neueste aus Rechtsprechung und Gesetzgebung im Arbeitsrecht, insbesondere für Krankenhäuser und MVZ sowie deren Tochtergesellschaften.

Ihr Nutzen 

  • Sie lernen top-aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen kennen
  • Sie bringen sich auf den neuesten Stand im Arbeitsrecht
  • Sie wissen, was 2020 auf Sie zukommt
  • Sie erhalten praktische Umsetzungshinweise und Tipps für Ihre tägliche Personalarbeit anhand zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte
  • Sie profitieren vom hochspezialisierten Wissen der Referentin aus einer Vielzahl von Mandaten mit Krankenhäusern und MVZ

Inhalt
Da das Arbeitsrecht mit seinen begrenzten gesetzlichen Regelungen durch die Gerichte fortgeschrieben wird, ist es wichtig, das Wissen ständig um die aktuelle Rechtsprechung zu aktualisieren. Daher wird auch 2020 eine Vielzahl von für die Praxis wichtigen Entscheidungen aus dem Arbeitsrecht aus dem Zeitraum März 2019 – März 2020 vorgestellt sowie deren Kontext und Auswirkungen auf die Praxis erläutert.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Neues aus dem Befristungsrecht, wie erneute Entscheidung des BAG zu Vorbeschäftigungsdauer bei sachgrundloser Befristung
  • Neues aus der Rechtsprechung zur Vertragsgestaltung
  • Änderungen in der Rechtsprechung zum Auflösungsantrag
  • Folgen aus dem EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung
  • Auskunftsanspruch im Arbeitsverhältnis nach Art. 15 DSGVO nach der Entscheidung des LAG Baden-Württemberg
  • Überblick zur BSG-Rechtsprechung zu Honorarkräften
  • das Gebot fairen Verhandelns aus BAG-Rechtsprechung und dessen Auswirkungen
  • Neues zu Mitbestimmungsrechten und aktuelle Entscheidung des BAG zu Freizeitausgleich für Betriebsratstätigkeit außerhalb der Arbeitszeit
  • der Beschäftigungsanspruch im ungekündigten und gekündigten Arbeitsverhältnis

Außerdem werden Ihnen die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen vorgestellt.
Dies werden 2020 insbesondere sein:

  • Umsetzung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im Arbeitsrecht
  • Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz)
  • Neuregelungen im TV-Ärzte/VKA
  • Auswirkungen der geplanten Änderung bei den Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA)

Zielgruppe
Leiter und Mitarbeiter der Personalabteilungen und Rechtsabteilungen, Geschäftsleitung, leitende Mitarbeiter/Führungskräfte sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse

Referentin
Rechtsanwältin Susanne Boemke